St. Peter ist ein Grazer Bezirk mit der Terrassenhaussiedlung. Dort leben rund 1.100 Menschen in mehr als 520 Wohneinheiten (Stand der Studie: 2019). Über 800 Eigentümer haben eine gemeinsame Verwaltung. Ein Auftrag dort beginnt mit einer Frage: Betrifft er das Haus oder die Wohnung? Einen Überblick für den ganzen Bezirk gibt die Seite Überblick für St. Peter und ganz Graz.
Terrassenhaussiedlung: Haus und Wohnung laufen oft getrennt
Die Siedlung hatte bei der Übergabe 522 Wohneinheiten. Die Wohnungen sind 45 bis 150 m² groß, die Häuser haben acht bis 14 Obergeschosse. Die sieben Energieausweise der Siedlung nennen die Klassen C bis D.
Was im Haus gemacht wird und was in der Wohnung, läuft oft verschieden. Das ist ein eigener Auftragstyp. Eine Sanierung von innen geht Wohnung für Wohnung. Die Studie nennt sie bauphysikalisch kritisch, wegen Dampfsperre und Frostschäden. Die rund 1.100 Menschen sind gerechnet etwa 6,6 Prozent der 16.610 Einwohner des Bezirks (Stand: Januar 2026).
Anfragen kommen oft von Eigentümern, Genossenschaften oder privaten Vermietern. Wer anfragt, sagt am besten, ob es um das Steigrohr im Haus oder um die Armatur in der Wohnung geht.
Denkmal und Schutzzone: Altstadt am Bezirkszentrum
Fünf Wohnhäuser oder Wohnanlagen stehen in St. Peter unter Denkmalschutz. Dazu zählen die Terrassenhaussiedlung und das Landhaus Hofer in der Rosengasse. Ein Teil des Bezirkszentrums liegt in der Altstadt-Schutzzone IV St. Peter.
Rund ein Drittel des Plangebiets liegt in dieser Zone. Die Liegenschaft Rudolf-Hans-Bartsch-Straße 3 liegt in der Schutzzone VI. Ein Umbau dort kann länger dauern.

Wohnanlagen an der Hauptstraße: Tiefgarage und Hanggarage
An der St.-Peter-Hauptstraße 185 ist auf 4.437 m² eine Wohnanlage mit 50 Wohneinheiten geplant. Sie hat eine Tiefgarage und eine Hanggarage. Drei Gebäude mit begrünten Flachdächern sitzen über einer gemeinsamen Garage.
Auf Flachdächern müssen Haustechnikanlagen mindestens 3,00 m vom Dachsaum zurückstehen und mit Sichtschutz versehen sein. Das betrifft Außengeräte von Wärmepumpen auf dem Dach direkt.
Teile des Zentrums liegen in der wasserwirtschaftlichen Vorrangzone. Dort betreffen Eingriffe in den Untergrund auch das Grundwasser. Erdarbeiten brauchen dort eine genaue Planung. Das Teilgebiet an der St.-Peter-Hauptstraße 66 bis 70 ist bisher nicht mit Fernwärme versorgt. Der Anschluss ist von der Hauptstraße aus möglich.
Wasserhärte in St. Peter: Befund Graz Süd
St. Peter gehört wie Liebenau zu den Übergangszonen im Befund Graz Süd der Holding Graz. Der Messwert von 2025 liegt bei 18,4 °dH. Grad deutscher Härte, kurz °dH, ist das Maß für Kalk im Wasser. Die Probe vom 11.02.2025 stammt aus einer Übergabestation im Ortsnetz, ohne Aufbereitung. Der Bericht nennt den genauen Ort nicht. Der Wert gilt deshalb nicht für jedes Haus.
Im Befund Graz für ganz Graz nennt die Holding 15 bis 18 °dH (Stand: 2025). Die Holding sagt dazu: Bei höheren Werten muss man Geräte öfter entkalken, und das Putzen von Waschbecken und Duschkabinen dauert länger. Die Seite Grazer Bezirke im Einsatzgebiet, mit St. Peter zeigt, welche Bezirke dazugehören.
Starkregen 2013 und Kanal: Was in St. Peter bekannt ist
Am 07.05.2013 überfluteten nach heftigen nächtlichen Regenfällen viele Grundstücke, Keller und Gebäude. Besonders betroffen war der Bezirk St. Peter.
- Kanal: In der St.-Peter-Hauptstraße liegen ein Mischwasser-Kanal für Schmutzwasser und ein Regenwasser-Kanal (Holding Graz, 2018).
- Versickern: Im Gebiet St.-Peter-Hauptstraße 66 bis 70 darf Dachwasser nicht in den öffentlichen Kanal. Es ist auf dem eigenen Grund zu versickern.
- Kanalbereich: In der Dr.-Pfaff-Gasse gilt die Anschlusspflicht im 100-Meter-Bereich um den öffentlichen Kanal.
- Petersbach: Der Bach durchfließt dicht bebautes Gebiet und trat laut Bundesministerium mehrmals pro Jahr über die Ufer.
Neubau an der Peterstalstraße und Hanglage am Petersberg
An der Peterstalstraße Nr. 31 entstehen zehn Wohnungen, an der Nr. 55 neun weitere. Zwei Neubauten werben mit Luftwärmepumpe und Photovoltaik. Zwölf Bebauungsplangebiete wurden im Bezirk zwischen 2004 und 2025 beschlossen. Die GWS plante 2013 an der Dr.-Pfaff-Gasse zwei vierstöckige Wohnhäuser mit 18 Wohneinheiten. Der Bezirk wird also weiter gebaut.
In drei Gebieten ist laut Plan eine erhöhte Rutschgefahr genannt. Die Bebauungspläne nennen Höhenpunkte von 356,55 m bis 378 m. Am Hang ist die Wasserführung deshalb ein eigener Planungspunkt.
Lage von St. Peter in Graz
Auf der Karte sehen Sie St. Peter im Südosten von Graz. Die Terrassenhaussiedlung liegt in diesem Bezirk.
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Installateur in St. Peter: Anfrage zu Haus oder Wohnung
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